Kulinarischer Nachmittag im Nest 2024

Ein kulinarischer Weltflug im Nest – Mit Messer, Gabel und ganz viel Herz!

Was passiert, wenn neugierige Jugendliche, internationale Gäste und ein Haufen Gewürze aufeinandertreffen? Richtig: Es wird geschnippelt, gerührt, gelacht – und am Ende ziehen köstliche Düfte aus aller Welt durch die Küche des Nest!

In einem ganz besonderen Projekt haben unsere Jugendlichen gemeinsam mit jungen Menschen aus dem Europäischen Freiwilligendienst vom Offenen Kanal Wettin die Kochlöffel geschwungen. Zehn Termine, verteilt über das Jahr, führten sie auf eine kulinarische Reise rund um den Globus – ganz ohne Koffer, aber mit jeder Menge Appetit und Neugier.

Die Speisekarte war so international wie bunt:

Vom Balkan kam der intensive Geschmack von Ajvar – ein würziges Paprikamus, das hervorragend zu selbstgemachten Ćevapčići passte. Dazu gab es frisches Lepinja-Brot, außen knusprig, innen weich – perfekt, um auch den letzten Tropfen Sauce aufzustippen.

Aus Georgien erwarteten uns wahre Meisterwerke der Teigkunst. Chinkali – kunstvoll gefaltete, mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen – verlangten Fingerspitzengefühl und Geduld. Und wer einmal Chatschapuri probiert hat, ein mit Käse und Ei gefülltes Fladenbrot, weiß: Dieses Gericht macht satt und glücklich.

Die Türkei brachte mediterranes Flair in unsere Küche: Menemen, ein würziges Pfannengericht mit Tomaten, Paprika und Ei, sorgte für einen herzhaften Start. Börek mit Spinat und Feta wurde gerollt, gefaltet und goldbraun gebacken. Und als süßes Finale: Baklava – honigsüß, nussig und unwiderstehlich.

Kasachstan bot mit Beshbarmak ein Gericht, das für echte Gemeinschaft steht. Dünne Nudelteigplatten, kräftige Brühe und zart gekochtes Fleisch vereinten sich zu einem Festessen. Wer lieber Teigtaschen mochte, durfte sich an Manty versuchen – mit Kürbis oder Hackfleisch gefüllte Taschen, gedämpft und saftig.

Indien sorgte für ein würziges Finale. Chicken Curry, mit einer komplexen Mischung aus Gewürzen zubereitet, duftete durch das ganze Haus. Dazu gab es Basmati-Reis, frisch gebackenes Naan-Brot und zum Nachtisch Mango Lassi – ein süß-cremiger Drink, der alle Schärfe wieder zähmte.

Doch es wurde nicht nur gekocht – es wurde erzählt, übersetzt, zugehört und viel gelacht. Unsere Küche wurde zum Ort der Begegnung, der Offenheit und des Staunens. Lieblingsgerichte wurden neu entdeckt, Essgewohnheiten hinterfragt und neue kulinarische Horizonte eröffnet.

Dieses Projekt war mehr als nur ein Kochkurs – es war eine Einladung in andere Welten, serviert auf einem gemeinsamen Teller. Viele der Gerichte finden sich heute in den Küchen unserer Jugendlichen wieder, und wer weiß: Vielleicht wird das nächste Familienessen ja schon mit Chinkali oder Curry gewürzt.

Die passenden Bilder zu unserem kulinarischen Abenteuer gibt auch auf unserer Instagram-Seite. Und eins ist sicher: Diese Weltreise ging nicht durch Ländergrenzen, sondern direkt durch den Magen – ins Herz.

Starkoch Anton zeigt uns, wie man einen leckeren Auflauf mit Sahnehähnchen zubereitet. Seid gespannt! Es gibt auch Nachtisch.

Danke an unsere Helferinnen und Helfer – Ohne euch kein Fest für die Sinne!

Ein großes Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer, die dieses Projekt überhaupt möglich gemacht haben.

Ob beim Einkaufen, Gemüseschneiden, Abschmecken, Tischdecken, Aufräumen oder einfach beim Dasein und Mitgestalten – eure Hilfe war unbezahlbar. Mit eurem Einsatz, eurer Zeit und eurer Geduld habt ihr nicht nur das Kochen erleichtert, sondern auch Wärme, Struktur und gute Laune in jedes Treffen gebracht.

Es war nicht nur eure Hilfe in der Küche, die dieses Projekt besonders gemacht hat – es war eure offene Art, euer Humor und euer Herzblut, die den Unterschied gemacht haben.

Wir freuen uns sehr, dass ihr Teil des kulinarischen Nachmittags im Nest wart – und hoffen, ihr bleibt es auch beim nächsten Abenteuer am Herd!

Danke für alles – ihr seid die versteckten Zutaten, die alles rund machen.